WK Wertkontor erklärt: Die Lithographie

Das Sortiment der WK Wertkontor GmbH aus Gütersloh wechselt beizeiten. Der Produktschwerpunkt liegt derzeit auf exklusiven Faksimiles, die historisch relevante Werke eins zu eins abbilden. Die insgesamt 14 Reproduktionen decken die verschiedensten thematischen Bereiche ab, sodass jeder Kunde, der das Vorhaben hegt, eines der zeitlosen Luxusgüter zu erwerben, sein präferiertes Werk findet. Und eines ist sicher: Die Faksimiles der WK Wertkontor stellen die absoluten Highlights einer jeden Privatbibliothek dar. Sie stechen aufgrund ihrer altertümlichen Erscheinung zwischen den Buchrücken der anderen Werke heraus.

Neben den Faksimiles hält WK Wertkontor für seine rundum qualitätsbewusste Kundschaft aber noch ein ganz besonderes Luxusobjekt bereit. Es handelt sich um die Kunst-Edition „Die großen Künstler ihrer Zeit“ von Armin Mueller-Stahl, der allen voran für seine vielen Talente, nämlich die Schauspielerei, die Musik, Malerei und Schriftstellerei, bekannt ist. Die Kunst-Edition, die aus drei handsignierten Original-Lithographien besteht, ist eine absolute Rarität. Es gibt lediglich 99 Exemplare. Kunden wird sie, wie bei WK Wertkontor üblich, über den direkten Vertrieb angeboten. Was macht die Kunst-Edition so besonders?

Die Original-Lithographien „Albrecht Dürer“, „Rembrandt van Rijn“ und „Pablo Picasso“, die auf edles „Hahnemühle-Büttenpapier“ gedruckt sind, wurden jeweils durchnummeriert und vom Künstler selbst signiert. Die Lithographien werden in einem Format von 45 x 55 cm inklusive 2,5 mm- Schrägschnitt Passepartout geliefert. Den Kunden erreichen sie in einer hübsch anzusehenden Kassette. Das i-Tüpfelchen: Jede Kassette verfügt über ein Metallschild in goldener Farbe, das als Träger der individuellen Editionsnummer sowie des Namens des stolzen Besitzers fungiert.

Die WK Wertkontor GmbH geht in diesem Beitrag der Frage nach, worum es sich bei einer Lithographie handelt und möchte alle für potenzielle Käufer interessanten Hintergrundinformationen dieser besonderen Druckwerke beleuchten.

Hintergrundwissen Lithographie

Die Lithographie wurde von dem Deutschen Alois Senefelder (1771–1834) Ende des 18. Jahrhunderts erfunden. Senefelder arbeitete als Theaterschriftsteller und war auf der Suche nach einem Verlag, in dem er sein Manuskript drucken lassen konnte. Da ihm diese jedoch allesamt zu teuer waren, entwickelte er kurzerhand mit dem Steindruckverfahren eine kostengünstigere Alternative. Den Namen erhielt sie von ihrem Druckverfahren, nämlich dem „Steindruckverfahren“. Dieses Wort übersetzte man ins Altgriechische und erhielt mit „lithos“ für „Stein“ und „graphien“ für „schreiben“ die „Lithographie“.

Beim Steindruckverfahren handelt es sich um ein relativ aufwendiges Druckverfahren. Hierbei zeichnet man das Motiv zunächst seitenverkehrt mit Fettkreide oder Fetttinte auf eine feinkörnige Steinplatte und bestreicht diese in Folge mit einer ätzenden Flüssigkeit. Die Ätzflüssigkeit dringt in den Stein ein, spart dabei aber die Zeichnung aus. Dadurch erhält man eine Art „Stempel“, auf den die Druckerschwärze aufgebracht wird. Mehrfarbige Drucke werden mit mehreren entsprechend präparierten Steinplatten realisiert.

Lithographien werden heutzutage lediglich noch im künstlerischen Bereich hergestellt. Bis zur Erfindung anderer Drucktechniken in der Mitte des 20. Jahrhunderts erfreute sich die Lithographie jedoch großer Beliebtheit. Dieses Druckverfahren wurde beispielsweise zur Herstellung von Plakaten oder Handzetteln herangezogen.

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