WK Wertkontor stellt vor: Matthäus Merian der Ältere

Bibeln gibt es wie Sand am Meer. Hierzulande ist jedoch eine Bibel entstanden, die nicht nur einschlägigen Kreisen und Kennern ein Begriff ist, sondern deren Name auch vielen Laien schon einmal zu Ohren gekommen ist. Die Rede ist von der sogenannten Merian-Bibel, die es bei dem Gütersloher Luxusgütervertrieb WK Wertkontor als Faksimile zu kaufen gibt.

Bei dieser Bibel, die zwischen den Jahren 1625 und 1630 von Matthäus Merian dem Älteren geschaffen wurde, handelt es sich um eine Bilderbibel. Die Merian-Bibel, die mit insgesamt 234 prächtigen Illustrationen das Neue Testament in der Übersetzung Martin Luthers veranschaulicht, war über Jahrhunderte hinweg die gängige Bibel in deutschen Haushalten. Nicht selten vererbte man sie als Kostbarkeit von einer Generation zur nächsten weiter. Bis heute faszinieren die detaillierten und farbintensiven Illustrationen die Menschen. Nicht zuletzt aus diesem Grund zählt die Bibel heute zu den herausragendsten Meisterwerken der Buchillustration.

Hierfür ist allen voran eine Person verantwortlich: der schweizerisch-deutsche Kupferstecher Matthäus Merian der Ältere. Merian, der in Basel geboren wurde und später in der heutigen Mainmetropole Frankfurt lebte und wirkte, fertigte die den Illustrationen zugrunde liegenden Kupferstiche. Das tat er auf eine so beeindruckende Art und Weise, dass die beliebte Bibel schnell nach ihm benannt wurde. Wer war Matthäus Merian d. Ä.? Die auf Kunst und Luxusgüter spezialisierte WK Wertkontor GmbH, die um die Bedeutung dieser Bibel weiß und sie deshalb interessiertem Publikum in einer Auflagenzahl von 999 faksimilieren Ausgaben zugänglich macht, begibt sich auf Spurensuche.

Matthäus Merian d. Ä.: Verleger und Kupferstecher in Basel und Frankfurt am Main

 

Matthäus Merian d. Ä. wurde anno 1593 in Basel geboren. Er entstammte dem schweizerischen Ratsherrengeschlecht bzw. der Künstlerfamilie Merian. Nach der gymnasialen Ausbildung ging Matthäus Merian nach Zürich, um dort bei Friedrich Meyer u. a. das Handwerk des Kupferstechers zu erlenen. Nach einem fünfjährigen Auslandsaufenthalt in Frankreich lies sich Merian im schönen Frankfurt am Main nieder.

In Frankfurt und im unweit davon entfernt gelegenen Oppenheim war er bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry angestellt. Durch die Heirat mit dessen Tochter Maria Magdalena fiel das Frankfurter Verlagshaus, das u. a. für seine Reisebücher zu fernöstlichen Ländern bekannt war, mit dem Tod de Brys im Jahr 1623 an Matthäus Merian. In der Ehe mit Maria Magdalena de Bry wurden insgesamt sechs Kinder gezeugt. Hierunter Matthäus Merian der Jünger und Caspar Merian, die später nicht nur das Verlagshaus in Frankfurt weiterführten, sondern ähnliche Bekanntheit wie der Vater erlangten. Einer späteren Ehe entstammte außerdem die Tochter Maria Sibylla Merian, die sich weithin einen Namen als Naturforscherin und Künstlerin machte.

An Merians Wirkungsstätten Basel und Frankfurt entstanden zahlreiche bis heute bekannte künstlerische Werke. Diese beeindrucken vor allem durch die detailliert dargestellten, künstlerisch höchst anspruchsvollen Kupferstiche. Neben der „Topographia Germaniae“ und dem „Totentanz von Basel“ gehört hierzu außerdem die als sogenannte „Merian-Bibel“ bezeichnete Bilderbibel. Diese Bibel, die in der bekannten Straßburger Druckerei Lazarus Zetzners in Auftrag gegeben wurde, hat die WK Wertkontor GmbH aus Gütersloh als eine von insgesamt 14 hochrangigen Reproduktion in ihr exklusives Produktsortiment aufgenommen.

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