Hintergrundwissen: Die Aeneis des Vergil – als Teil der Faksimile-Edition bei WK Wertkontor zu erstehen

Troja steht in Flammen. Dem antiken Helden Aeneas, dem Sohn der Göttin Venus und des Anchises, bleibt nichts anderes übrig als die brennende, dem Untergang geweihte Stadt zu verlassen. Er schultert seinen blinden Vater und flieht gemeinsam mit ihm sowie seinem eigenen Sohn Ascanius (Iulus). Nach einer atemberaubenden Irrfahrt, welche die Trojaner beispielsweise über Thrakien, Delos, Kreta, Ithaka, Actium und Sizilien führte und auf der sie zahlreiche Abenteuer erlebten, gelangten sie schließlich nach Latium, dem heutigen Mittelitalien. In Latium wird Aeneas dann zum Stammvater der Römer. Auf dieser Geschichte, genauer: dem Epos „Aeneis“, gründet der Mythos, der besagt, dass das Römische Reich durch die Trojaner gegründet wurde.

Dieser sagenhafte Stoff, der auf den vermutlich homerischen Epen „Ilias“ und „Odyssee“ basiert und den Titel „Aeneis“ bzw. veraltet „Äneide“ trägt, stammt aus der Feder Vergils. Publius Vergilius Maro erblickte im Jahr 70 v. Chr. nahe dem norditalienischen Mantua als Sohn eines Töpfers das Licht der Welt. Sein Weg führte ihn im Alter von 17 Jahren nach Rom. Hier war er Teil des bedeutenden Dichterkreises des Kunstförderers „Maecenas“, der ein Offizier Octavians, des späteren Princeps Augustus war. Für Augustus soll er schließlich auch sein Epos „Aeneis“ als Lobpreis auf dessen ruhmvolle Taten, zum Beispiel den Sieg gegen Antonius bei Actium 31 v. Chr., geschrieben haben. An diesem Werk arbeitete der wichtigste Autor der klassischen römischen Antike bzw. der „augusteischen Literatur“ schließlich ab 29. v. Chr. bis zu seinem Tod im Jahr 19 v. Chr. in Brindisi. Vergil war unter anderem in den Bereichen Rhetorik, Mathematik, Medizin und Philosophie ausgebildet.

Die Aeneis, die insgesamt zwölf Bücher und 10.000 hexametrische Verse umfasste, revolutionierte neben weiteren herausragenden Werken wie der „Bucolica“ und der „Georgica“ die lateinische Dichtung und wurde viele Male, vor allem nach dem Tod Vergils, abgeschrieben bzw. neu herausgegeben und kommentiert. Und einen dieser Prachtcodices hat die WK Wertkontor GmbH, der Luxusgütervertrieb aus Gütersloh, als Faksimile in sein hochwertiges Sortiment aufgenommen.

Faksimile-Edition „Aeneis“, „Georgica“ und „Bucolica“ basiert auf aufwendig illuminiertem Prachtcodex, der nach Vergils Tod entstanden ist

 

Mit der Faksimile-Edition der „Aeneis“, „Georgica“ und „Bucolica“, den drei Hauptwerken des Vergils, bedient WK Wertkontor ein historisch und künstlerisch interessiertes Publikum, das an antiken Lesestoffen ebenso Freude hat wie an aufwendig illuminierten Miniaturen.

Das faksimilierte Werk, das ausschließlich in einer Auflagenzahl von 500 nummerierten Exemplaren produziert wurde und den Kunden in einer hübschen Aufbewahrungsbox erreicht, basiert im Speziellen auf dem sogenannten „Vergilius Romanus“, einem von zwei erhaltenen Prachtcodices, die nach Vergils Tod entstanden sind. Nach dem Tod des römischen Schriftstellers begann man damit, seine poetischen Schriften zu einem Corpus zusammenzufassen und sie durch verschiedene zusätzliche Texte oder auch durch Bilder, die den Text des antiken Autors illustrierten, zu ergänzen. Diese luxuriösen Ausgaben, so auch der „Vergilius Romanus“, sind teilweise nur noch in Fragmenten erhalten. Dennoch stellen sie und so auch ihre Faksimiles, die WK Wertkontor über den direkten Vertrieb beim Kunden zu Hause verkauft, ein herausragendes Werk für die Nachwelt dar.

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